Fortuna-Aktuell
 

50:70 - Fortuna-Reserve unterliegt trotz erkennbarer Fortschritte
Mg am 23.01.2017 um 14:22 (UTC)
 Die Reserve von Fortuna Logabirum bleibt in der Bezirksliga Süd weiterhin sieglos. Trotz einer erneut ansprechenden Leistung unterlagen die Ostfriesen mit 50:70 bei der Reserve vom TuS Bramsche.
Den Beginn gestalteten die Gäste zunächst ausgeglichen. Nach sechs Minuten führten die Logabirumer sogar mit 12:9. Fortuna versäumte es, ihre Überlegenheit unter dem Korb weiter konsequent auszuspielen und verzettelte sich immer wieder in der Bramscher Verteidigung und lag folgerichtig mit 15:21 hinten.
Im zweiten Viertel blieben die Ostfriesen in Reichweite und spielten auf Augenhöhe mit. Rückkehrer Sören Koenen sorgte durch viele Rebounds für zweite Chancen und machte es den Bramschern unter dem Korb schwer, selber zu Punkten. Zur Halbzeit war beim Stand von 29:37 weiter alles drin.
Leider verschliefen die Fortunen den Beginn des dritten Viertels komplett, kassierten einen 2:13-Lauf und ließen im Angriff alles vermissen, was in der Halbzeitpause akribisch besprochen wurde. „Der Ball sollte laufen, wir wollten die Zone attackieren und über die Center spielen. All das haben wir nicht getan“, war Aushilfstrainer Alexander Meiborg sauer. Vor dem Schlussviertel war beim Stand von 59:34 alles gelaufen.
Ziel war es nun, nicht unter die Räder zu geraten und das letzte Viertel erfolgreich zu gestalten. Das gelang dann auch mit einer tollen Teamleistung. Nicht nur hinten fighteten die überwiegend aus Jugendspielern bestehenden Gäste um jeden Ball, auch vorne kombinierten sie sich zu guten Abschlüssen, so dass Logabirum noch auf 50:70 verkürzen konnte.
Logabirum II: Bruns (4 Punkte), Frey (13/1 Dreier), Fugel (8), Gastmann (11/1), Kas Daoud (5/1), Koenen (6), Matthies (3/1), J. Schrader, Thallmair.
 

81:88 - Logabirumer unterliegen Stade nach Verlängerung
Oz-Online am 23.01.2017 um 14:21 (UTC)
 In der Basketball-Oberliga musste Fortuna Logabirum gestern die zweite Niederlage in Folge hinnehmen, bleibt aber Tabellenzweiter. Nach der überraschenden 88:89-Pleite beim Schlusslicht Hagen vor einer Woche verloren die Ostfriesen zu Hause gegen den
VfL Stade II mit 81:88 nach Verlängerung. Nach den regulären 40 Minuten hatte es 70:70 gestanden, so dass es in die fünfminütige Verlängerung ging. Hier erspielten sich die Gäste schnell einen Sechs-Punktevorsprung, den sie bis zum Schluss erfolgreich verteidigten.
Mit Spannung wurde das Debüt von Fortuna-Neuzugang Justinas Gaizelis erwartet, der erst vor einigen Tagen aus Litauen zur Mannschaft gestoßen war. Trainer Alexander Meiborg war mit seinem Auftreten zufrieden: „Er hat angedeutet, welches Potenzial in ihm steckt, und wird uns in Zukunft weiterhelfen.“ Licht und Schatten wechselten bei dem Litauer ab, kurz vor der Halbzeit erzielte er mit zwei Freiwürfen seine ersten beiden von insgesamt neun Punkten.
Von Beginn an lag Fortuna in Rückstand. Die Stader erwiesen sich als unbequemer Gegner, der in Christian Möller und Sergej König seine überragenden Spieler hatte. Beide überzeugten durch diverse Dreier-Würfe und von der Freiwurflinie und spielten durch. Auch in der Verlängerung übernahmen sie die Verantwortung und legten den Grundstein für den Auswärtssieg.
Die Fortunen spielten zu hektisch, suchten schnell den Korberfolg und hatten mit ihren Würfen oft Pech. In der Abwehr ließ man König zu viel Spielraum, im Rebound offenbarten sich Schwächen. Trotzdem lagen die Gastgeber zur Halbzeit beim 32:33 nur mit einem Punkt hinten.
Im dritten Viertel machten die Fortunen aus dem Rückstand eine 62:54-Führung. König wurde von Gaizelis gut zugedeckt, so dass dieser nicht mehr zu seinen Distanzwürfen kam. Beim Stande von 65:56 sieben Minuten vor Schluss nahm Meiborg Gaizelis und Adzgauskas vom Feld. „Vielleicht habe ich die beiden zu früh ausgewechselt“, sagte der Fortuna-Coach hinterher. Die Gäste holten Punkt für Punkt auf und retteten sich in die Verlängerung.
Hier gelang den Gastgebern zunächst kein Punkt, Stade zog auf 76:70 davon. Gaizelis und Adzgauskas mussten mit dem jeweils fünften Foul vom Feld. Die Stader initiierten in der Schlussphase ihre Angriffe über König und Möller, die meistens nur durch Fouls gestoppt werden konnten. Die fälligen Freiwürfe verwandelten beide sicher.
„Wir müssen sehen, dass wir wieder die Kurve bekommen“, sagte Meiborg nach der vierten Saisonniederlage.
Logabirum: Dirks (4 Punkte), Gaizelis (9), Carreras Betran (6), Adzgauskas (13), Gastmann, Hess-Gerden (2), Weinbecker (12), Tapper (10), Maleckas (25).
 

65:53 - Logabirum III siegt dank starkem Schlussviertel
Mg am 17.01.2017 um 15:12 (UTC)
 Den zweiten Saisonsieg feierte die dritte Mannschaft von Fortuna Logabirum am Montagabend im Derby gegen den TuS Weener. Nachdem man das Hinspiel noch knapp nach langer Führung verloren hatte, drehte sich der Spieß dieses Mal um. Die Leeraner gewannen am Ende durch ein starkes Schlussviertel mit 65:53 und klettern damit auf Platz fünf der Tabelle.
Trotz fünf Ausfällen auf beiden Seiten entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem die Gastgeber zunächst 6:0 in Führung gingen. Weener wurde daraufhin stärker und es gelang ihnen erstmals in der neunten Minute ein 16:15-Vorpsrung. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 18:17.
In den ersten sechs Minuten des zweiten Viertels gelang Weener nur ein einziger Korb, während die Gastgeber abgezockt das Tempo herausnahmen, den Ball gut laufen ließen und mit 28:20 in Führung gingen. Bis zur Pause kamen die Rheiderländer wieder auf 28:30 heran, da Fortuna sich vom Tempo der Weeneraner anstecken ließ und hektisch wurde.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mit 42:42 ging es ins Schlussviertel. Hier brachten viele Fouls den TuS aus dem Rhythmus und nach vorne ging wenig auf Seiten der Gäste. Durch einen 8:0-Lauf führte Logabirum vier Minuten vor Schluss mit 56:47. Weener kam noch einmal auf 51:56 heran, doch drei Ballgewinne und daraus entstehende schnelle Fastbreaks durch Jan-Philip Matthies zum 63:51 sorgten für die endgültige Entscheidung.
Logabirum III: Matthies (13 Punkte), Buss (9), Meiborg (1), Müttel (2), Sanders (13), Vaartmann (27).
 

57:59 - Fortuna-Reserve unterliegt trotz starker Leistung
Mg am 16.01.2017 um 13:07 (UTC)
 Die Reserve von Fortuna Logabirum hat auch zum Rückrundenauftakt verloren und bleibt damit in der Bezirksliga Süd weiter sieglos. Gegen die MSG Nordhorn/Meppen unterlagen die Ostfriesen hauchdünn mit 57:59.
Von Beginn an war Logabirum das bessere Team und führte nach zwei Minuten mit 7:0. Nordhorn kam vor allem über Topscorer Schlotmann zu Punkten unter dem Korb und verkürzte zur Viertelpause auf 12:8.
Auch das zweite Viertel dominierten Logabirums Youngstars, die ihre wohl beste Halbzeit in dieser Saison ablieferten. Thino Gastmann zeigte eine starke Leistung und führte sein Team zu einem 28:18 in die Halbzeitpause. Aufgrund einer Regionalliga-Ansetzung musste ausgerechnet Gastmann zur Halbzeitpause Richtung Hagen abfahren, so dass die Fortuna fortan nur noch mit sechs Spielern und ohne echten Aufbau agieren musste.
Die Konsequenzen zeigten sich dann gleich nach dem Seitenwechsel, wo die Leeraner ihre Struktur und Gefährlichkeit von außen verloren. Nordhorn kam durch einen 14:2-Lauf zurück in die Partie und verkürzte bis zum Schlussviertel auf 36:38.
Der Spielverlauf änderte sich auch zu Beginn des letzten Abschnitts nicht. Nordhorn war das bessere Team mit der breiteren Bank und zog bis auf 52:43 (35.) weg. Dann war es ausgerechnet der jüngste im Team, der Logabirum noch einmal zurückbrachte. Mit mutigen Aktionen und guter Wurfquote wusste der erst 16-jährige Tjark Böden zu Gefallen und sorgte eine Minute vor dem Ende durch zwei verwandelte Freiwürfe für den 57:59-Anschluss. Doch die letzten beiden Angriffe von Logabirum blieben erfolglos, so dass am Ende eine unglückliche Niederlage stand.
Logabirum II: Böden (19 Punkte/2 Dreier), Bruns (8), Frey (8), Fugel (6), Gastmann (10), Schrader (2), Thallmair (4).
 

88:89 - Logabirum unterliegt in letzter Sekunde in Hagen
Mg am 15.01.2017 um 00:31 (UTC)
 Überraschende Niederlage für den Tabellenzweiten Fortuna Logabirum beim Schlusslicht Hagener SV. Die Ostfriesen unterlagen in einem hochklassigen und spannenden Oberligaspiel mit 88:89 in letzter Sekunde, bleiben aber weiterhin Zweiter.
„Was Hagen im ersten Viertel abgeliefert hat, macht eigentlich kein Tabellenletzter“, verstand Fortuna-Trainer Alexander Meiborg auch nach dem Schlusspfiff die verkehrte Basketballwelt immer noch nicht. Acht Dreier landeten im Korb der Logabirumer, die den Beginn, wie zuletzt oftmals, verschliefen und nach sechs Minuten mit 9:24 in Rückstand lagen. Die Gäste spielten zu kompliziert und nahmen schlechte Würfe, verkürzten nach dem ersten Viertel aber auf 19:29.
Die Aufholjagd setzte sich auch im zweiten Viertel fort. In der Defense spielten die Ostfriesen nun eine hohe Zone, die die Distanzwürfe nahezu in den Griff bekam, im Angriff wurde die Wurfauswahl und damit auch die Trefferquote besser, so dass es zur Pause nur noch 39:45 stand.
Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her. Beide Teams trafen viermal aus der Distanz, Logabirum agierte aber über den starken Lars Tapper reboundsicher und ging nach 25 Minuten erstmals in Führung (53:52). Bis zum Viertelende blieb es ausgeglichen und es ging bei 63:63 in den entscheidenden Schlussdurchgang.
Hier waren es zunächst die Gäste, die sich leicht absetzen konnten und fünf Minuten vor dem Ende mit 73:68 vorne lagen. Doch Hagen gab nicht auf, obwohl die Leeraner auch viele ihrer Freiwürfe verwandelten und auch 50 Sekunden vor Schluss noch mit 84:82 führten. Als der Hagener Schlömer 26 Sekunden vor dem Ende zum 85:84 traf, wollte Logabirum den Ball sicher über die Center in den Korb bringen. Stattdessen fingen sich die Gäste ein unnötiges Offensivfoul ein und foulten danach gleich zweimal, so dass der HSV auf 87:84 erhöhen konnte. Im Folgeangriff wurde Moritz Dirks unsportlich gefoult, verwandelte beide Freiwürfe sicher und Maleckas traf acht Sekunden vor dem Ende zum 88:87. Doch typisch für den Tag nahm Tobias Landwehr mit der Schlusssirene einen Notwurf, der nach mehrfacher Ringberührung in den Korb rollte und die Überraschung perfekt machte.
„Heute konntest Du in Hagen verlieren, wenngleich wir uns Gedanken machen müssen, wie wir zukünftig unsere Spiele angehen wollen“, ärgerte sich Meiborg maßlos über den verpennten Start.
Logabirum: Dirks (4 Punkte), Stolle, Carreras Betran (5), Gastmann, Adzgauskas (21/4 Dreier), Janssen (3/1), Maleckas (24/3), Hess-Gerden (13), Weinbecker (2), Tapper (16), Bruns.
 

„Wollen das Maximale aus der Ausgangsposition rausholen“
Mg am 12.01.2017 um 14:57 (UTC)
 Fortuna Logabirum reist am Samstag zum ersten Spiel im Jahr 2017 nach Hagen a.T.W. zum Tabellenschlusslicht. Nach dem guten Rückrundenauftakt im Spitzenspiel gegen Bremen 1860 vor Weihnachten (73:71) wollen die Leeraner das Maximale aus der guten Ausgangsposition herausholen. Mit acht Siegen und zwei Niederlagen rangieren die Fortunen nach zehn von 18 Spieltagen auf Rang zwei, punktgleich mit Tabellenführer BSG Bremerhaven II, die allerdings nicht aufstiegsberechtigt sind, da ihre erste Mannschaft bereits in der Regionalliga agiert. Der Vorsprung auf Nichtaufstiegsplatz drei, auf dem derzeit der wiedererstarkte SV Ofenerdiek steht, beträgt vier Punkte.
Das Spiel in Hagen dürfte insbesondere ein Charaktertest werden. Im Hinspiel dominierten die Leeraner das Duell nach Belieben, doch der HSV zeigte im Verlaufe der Hinrunde, dass sie durchaus in der Lage sind, auch die Spitzenteams zu ärgern. Außerdem fehlten den Gastgebern im ersten Spiel gleich fünf Leistungsträger, so dass der Gegner ein völlig anderes Gesicht haben dürfte. „Wir haben nun seit vier Wochen kein Spiel mehr gemacht, solche Auftaktduelle sind immer unangenehm und schwierig. Wir müssen aufpassen, nicht gleich Punkte herzuschenken“, warnt Trainer Alexander Meiborg. Hinzukommt, dass Rokas Maleckas erst am Samstag zum Team stößt und direkt aus Vilnius eingeflogen kommt. „Er hat Mittwoch einen Anschlussflug in Oslo verpasst und somit auch seinen Flieger nach Deutschland nicht bekommen.“
Im Hinblick auf die gesamte Rückrunde sieht Meiborg sein Team in der Spitzengruppe. „Wir haben bewiesen, dass wir oben mitspielen können und haben die beiden Topteams noch bei uns zuhause“, so der Coach, dessen Team die letzten beiden Heimspiele gegen den Dritten Ofenerdiek und am 12. März zum (hoffentlich) großen Finale gegen den derzeitigen Ersten Bremerhaven II bestreitet. Doch auch zwei ganz schwere Auswärtsspiele bei der BG Rotenburg/Scheeßel und bei den so heimstarken Delmenhorstern stehen noch auf dem Programm.
In der kommenden Woche werden sich die Logabirumer möglicherweise noch einmal verstärken, um die Breite im Kader weiter zu erhöhen. Denn derzeit stehen nur zehn Spieler im Aufgebot der Leeraner, die noch Ausschau nach einem Center und einem Aufbau halten.
 

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