Fortuna-Aktuell
 

Logabirum steht vor mindestens zwei Endspielen
Mg am 24.02.2017 um 12:24 (UTC)
 Die Saison der Oberliga neigt sich dem Ende entgegen. Drei Spieltage vor dem Ende steht Logabirum auf Aufstiegsplatz zwei, denn der Tabellenerste BSG Bremerhaven II darf nicht aufstiegen, da deren erste Herren bereits am Spielbetrieb der Regionalliga teilnimmt.
Für die Leeraner stehen nun entscheidende drei Wochenenden an, denn die Spielplangestaltung wollte es so, dass sie nacheinander gegen den Tabellenvierten SV Ofenerdiek, beim Dritten BG Rotenburg/Scheeßel und Zuhause gegen Spitzenreiter Bremerhaven antreten. Dass Rotenburg heute im direkten Duell auf Rotenburg trifft, spielt den Leeranern dabei in die Karten.
Sollte die Fortuna am morgigen Sonntag (16 Uhr Friesenschule) gegen den SV Ofenerdiek gewinnen, könnte man bereits am kommenden Samstag in Rotenburg den zweiten Platz perfekt machen, unabhängig davon, wie das Spiel in Bremerhaven ausgeht. Bei einer Niederlage müssen zwingend zwei Siege aus den letzten beiden Saisonspielen her, es sei denn, Ofenerdiek unterliegt noch in einem seiner letzten beiden Spiele. Bei zwei Niederlagen in den kommenden beiden Spielen ist Platz zwei sicher weg.
„Um ein Endspiel am letzten Spieltag gegen die so starken Bremerhavener zu vermeiden, wäre ein Sieg am Sonntag schon von immenser Bedeutung“, so Trainer Alexander Meiborg, dessen Mannschaft das Hinspiel in Ofenerdiek mit einem Punkt Differenz und in letzter Sekunde gewann. Denn sollte Rotenburg am Samstag in Bremerhaven verlieren, haben die Logabirumer zwei Matchbälle, die sie verwandeln könnten.
Personell sieht es dabei gar nicht so gut aus bei den Gastgebern. Joosten Bruns verletzte sich am vergangenen Wochenende im Spiel der zweiten Mannschaft und fällt für das Wochenende wohl sicher aus. Antoni Carreras Bertran ist in seiner spanischen Heimat und Rytis Adzgauskas trägt immer noch seine Verletzung aus Georgsmarienhütte mit sich. „Eigentlich soll er nicht spielen, aber er will“, so Meiborg. „Wir warten ab, ob es Sinn macht.“ Auch Moritz Dirks hat Rückenprobleme und versäumte das Abschlusstraining.
Für das Spiel morgen hoffen die Logabirumer auf eine volle Halle. „Die letzten beiden Heimspiele sind echte Endspiele, entsprechend voll wird es hoffentlich“, so Kapitän Sören Hess-Gerden.
 

54:55 - Fortuna-Reserve verliert erneut in Schlussminute
Mg am 20.02.2017 um 14:56 (UTC)
 Es ist wie eine Seuche, die sich seit eineinhalb Jahren durch die Spiele zieht. Die Reserve von Fortuna Logabirum kann einfach keine knappen Spiele gewinnen. Wieder zeigten die jungen Spieler von Trainer Justinas Gaizelis eine couragierte Leistung, am Ende fehlte erneut das Quäntchen Glück. Somit steht die fünfte Niederlage mit zwei oder weniger Punkten Differenz, dieses Mal ein 54:55 gegen den TV Dinklage. „Wir hatten den Sieg verdient“, meinte auch Kapitän Thino Gastmann, der mit 20 Punkten und vier Dreiern wieder einmal zu den herausragenden Spielern gehörte.
Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel. Dinklage kam etwas besser in die Partie und führte nach sechs Minuten mit 9:3, bis zum Viertelende hatten die Gastgeber das Ergebnis aber bereits gedreht (14:13). Im zweiten Viertel bestimme Logabirum das Spiel und scorte vor allem durch Marek Frey und Silas Schwegmann, die um jeden Ball leidenschaftlich kämpften. Kurz vor der Halbzeit beim Stand von 32:24 verletzte sich dann Center Joosten Bruns, was für die nur zu siebt angetretenen Ostfriesen eine herbe Schwächung bedeutete.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Fortunen nur ein einziger Wurf in den ersten neun Minuten. Auch Dinklage tat sich schwer, ging aber mit 37:35 in Führung. Doch zum Viertelende lagen die Leeraner wieder mit 41:37 vorne. Im Schlussviertel begannen die Gäste stark, konterten einen Dreier von Thino Gastmann zu Viertelbeginn mit einem 12:0-Lauf zum 49:44. Aufgegeben haben sich die Logabirumer aber nicht, sondern antworteten ihrerseits mit einem 10:2-Lauf zum 54:51 eine Minute vor dem Ende. Durch einen erfolgreichen Dreier kam Dinklage zum Ausgleich. Der letzte Angriff gehörte den Gastgebern, doch sie trafen nicht. Stattdessen pfiffen die Schiedsrichter ein Reboundfoul gegen Marek Frey, einer der beiden fälligen Freiwürfe besiegelte die unglückliche Niederlage.
Logabirum II: Bruns (4 Punkte), Schwegmann (11/1 Dreier), Frey (15), Fugel (2), Gastmann (20/4), Matthies, Thallmair (2).
 

74:57 - Logabirum tut sich nach langer Anreise eine Halbzeit schwer
Mg am 20.02.2017 um 13:05 (UTC)
 Fortuna Logabirum steht zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale des Niedersachsenpokals. Bei der SG Hilkerode/Brikungen siegten die Ostfriesen nach Anlaufschwierigkeiten am Ende souverän mit 74:57.
Die längste Anreise der Geschichte mussten die Logabirumer auf sich nehmen, um im 360 Kilometer entfernten Duderstadt das Achtelfinale im Verbandspokal zu bestreiten. Dazu kamen noch einige Ausfälle, so dass die Leeraner mit nur sieben Spielern, darunter erstmalig U18-Spieler Tjark Böden, den Tagestrip antraten.
Die lange Fahrt schien den Logabirumern in den Knochen zu stecken, denn zunächst dominierte der zwei Ligen tiefer spielende Gastgeber aus Duderstadt die Partie. Bis in die Haarspitzen motiviert fighteten die Birkunger um jeden Ball und zeigte keinerlei Respekt vor dem Oberligisten. Die wirkten schläfrig und lagen nach zehn Minuten völlig zurecht mit 12:17 hinten. Im zweiten Viertel steigerte sich der Favorit dann langsam und drehte die Partie in eine 26:21-Führung nach 15 Minuten. Bis zur Halbzeit ließen sie die Südniedersachsen aber viel zu viele Rebounds holen, die das konsequent zum 32:32-Pausenstand bestraften.
Nach dem Seitenwechsel schaltete Fortuna dann insbesondere in der Verteidigung einen Gang hoch und eroberte viele Bälle im Spielaufbau. Die SG bekam kaum noch Bälle unter den Korb, während Logabirum die Schnellangriffe nutzte und bis vor dem Schlussviertel auf 49:39 wegzog. Hier trafen die Leeraner nun auch endlich ihre Distanzwürfe. Spätestens, als der stark aufspielende Antoni Carreras Bertran per Dreier zum 69:51 drei Minuten vor dem Ende traf, war das Spiel gegen sich stark wehrende Gastgeber entschieden.
Im Viertelfinale Anfang April erwartet die Logabirumer nun ein echtes Highlight. Der Tabellenführer der Regionalliga, die TSV Neustadt temps Shooters werden in der Friesenschule antreten, wenn es um die Teilnahme am Final-Four geht.
Logabirum: Dirks (5 Punkte/1 Dreier), Carreras Bertran (17/3), Frey (12/4), Böden (4), Hess-Gerden (6/1), Tapper (13), Gaizelis (17).
 

74:57 - Logabirum erobert Platz zwei zurück
Mg am 11.02.2017 um 22:32 (UTC)
 Fortuna Logabirum ist endgültig in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach den turbulenten letzten Wochen gelang den Ostfriesen bei den so heimstarken Georgsmarienhüttern ein ungefährdeter 74:57-Auswärtssieg. Da die beiden Konkurrenten aus Ofenerdiek (Niederlage gegen Bremerhaven) und Rotenburg (in Bremen) patzten, springt die Fortuna wieder auf Platz zwei.
Der Schlüssel zum Erfolg in „Hütte“ war ein bärenstarkes drittes Viertel. Mit 29:6 gewannen die Logabirumer diesen Spielabschnitt und zeigten dabei sowohl hinten als auch in der Offensive die wohl besten zehn Minuten der Saison. „Wir haben nach der Halbzeitpause ein Feuerwerk abgebrannt. Da ist mancher Knoten geplatzt“, jubelte Trainer Alexander Meiborg über viele gelungene Spielzüge. Bemerkenswert war, dass alle Körbe herausgespielt wurden und keinerlei Einzelaktionen dabei waren. Hinten überzeugten vor allem Justinas Gaizelis und Timo Steinfelder, die ihre Gegner nicht zur Entfaltung kommen ließen.
Bis dahin bestimmte Logabirum zwar die Anfangsphase und erspielte sich nach fünf Minuten eine 12:4-Führung, doch mit zunehmender Spieldauer kamen die Osnabrücker Vorstädter besser in die Partie. Nach dem ersten Viertel lagen die Leeraner noch 20:11 vorne, dann aber traf der TVG vorne besser, obwohl sie durch die starke Defensive zu schwierigen Würfen gezwungen wurden. Eine Minute vor der Halbzeitpause waren die Hausherren auf 28:30 dran, ehe die stark aufspielenden Sören Hess-Gerden und Jugendspieler Joosten Bruns mit vier Punkten den 34:28-Pausenstand herstellten.
Dann begann Fortunas Sahneviertel, das zum 63:34 vor dem Schlussviertel führte. In den letzten zehn Minuten war ein bisschen die Luft raus und die Gäste wechselten viel durch. Der Sieg geriet aber nie in Gefahr, so dass am Ende ein ungefährdeter 74:57-Erfolg auf der Anzeigetafel stand.
„Wir haben heute eine tolle Leistung gezeigt, an der alle einen großen Anteil hatten“, war Meiborg nach dem Spiel hochzufrieden. „Nun haben wir die Endspiele, die sich alle so gewünscht haben.“ Doch zunächst geht es am kommenden Sonntag im Achtelfinale des Niedersachsenpokals weiter. Gegner ist die SG Hilkenrode/Birkungen (Kreis Göttingen), die derzeit der Tabellenführer der Bezirksliga dort ist.
Logabirum: Dirks (2 Punkte), Carreras Bertran (10), Frey, Adzgauskas (5/1 Dreier), Janssen (6/2), Hess-Gerden (15), Weinbecker, Steinfelder (8), Bruns (12), Gastmann (7/1), Gaizelis (9).
 

49:77 - Fortuna-Reserve schlägt sich gegen Meister achtbar
Mg am 07.02.2017 um 13:58 (UTC)
 Die Reserve von Fortuna Logabirum befindet sich leistungsmäßig weiter im Aufwind. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und vorzeitigen Meister VfL Löningen unterlagen die jungen Ostfriesen zwar mit 49:77, schlugen sich über die gesamte Spieldauer aber achtbar.
Der VfL zeigte zu Beginn gleich, warum sie zurecht Meister sind. Mit einer aggressiven Verteidigung und Konsequenz im Abschluss legten sie gleich ein 8:0 vor, ehe die Fortuna auf 7:10 verkürzte. Bis zum Viertelende zogen die Löninger aber wieder auf 21:10 weg.
Neu-Trainer Justinas Gaizelis stellte seine Mannschaft für das zweite Viertel gut ein. Insbesondere in der Verteidigung kämpften die Gastgeber um jeden Ball und machten dem Tabellenführer das Leben deutlich schwieriger, als gedacht. Mit 14:15 ging das Viertel nur hauchdünn an die Gäste.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich vor allem die breitere Bank der Löninger als Vorteil. Ein wirklicher Qualitätsverlust war beim VfL nie zu erkennen, während die tapferen sieben Spieler der Logabirumer zwar weiter alles gaben, aber an die Kräftegrenzen gelangten. Beim Stand von 56:36 vor dem Schlussviertel war das Spiel entschieden.
Im Gegensatz zum Hinspiel brachen die Gastgeber aber nicht ein, sondern zeigten auch weiter eine ansprechende Leistung. Insbesondere aus der Distanz lief es besser bei Logabirum, die am Ende mit der 49:77-Niederlage absolut leben konnten.
Logabirum: Schwegmann, Fugel (8 Punkte/1 Dreier), Böden (9/1), Bruns (4), Frey (5/1), Gastmann (21/5), Schrader (2), Thallmair.
 

69:59 - Logabirum gelingt gegen Neustadt die Wende
OZ-Online am 06.02.2017 um 15:06 (UTC)
 Basketball-Trainer Alexander Meiborg von Fortuna Logabirum musste am Sonnabend nach dem Heimspiel gegen die Weser Baskets Bremen Neustadt II unbedingt den Zug um 15.08 Uhr Richtung Ruhrgebiet erreichen. Der Fan von Borussia Dortmund wollte bei der Abendpartie gegen RB Leipzig im Stadion sitzen. Weil das Oberliga-Basketballspiel aber von endlosen Diskussionen begleitet war, wurde es eng. Um 14.50 Uhr war Fortunas 69:59-Sieg perfekt und Meiborg auf dem Weg zum Bahnhof. „Es war kein schönes Spiel“, räumte er direkt nach dem Abpfiff ein. „Hauptsache gewonnen.“
Meiborg überließ somit die Abschlussdiskussion mit den Schiedsrichtern seinem Bremer Kollegen Cai Kaiser. Schon in den zwei Stunden zuvor war ausgiebig gemeckert, gemault, gestritten und geschrien worden.
Das Rededuell eröffnete Alexander Meiborg, dessen Mannschaft im zweiten Spiel nach der Trennung von Superstar Rokas Maleckas Probleme hatte, sich in das Spiel ohne den Dauerwerfer einzufinden. Völlig verunsichert mussten nun die anderen treffen. Doch das misslang gründlich. Ob aus der Distanz, aus kurzer Entfernung oder beim Korbleger – nichts klappte anfangs. Und je schlechter es lief, desto lauter kritisierte der Fortuna-Coach die Schiedsrichter.
Der Gast blieb zunächst besonnen, führte 5:1, dann 13:5 und nach zehn Minuten 19:9. Da hatte sich allmählich auch Cai Kaiser in die „Palaver-Runde“ eingereiht. Fast jeder zweiter Pfiff wurde diskutiert. Die Schiedsrichter Matthias Vormann (Oldenburg) und Rainer Papke (Bremen) waren genervt. „Warum labert ihr beiden uns so voll?“, fragte Papke die Trainer. In der Folge ahndeten die Unparteiischen viele technische Fouls für Meckereien. Zunächst wurden die Logabirumer bestraft, dann immer häufiger der Gast. Das brachte die Bremer ab dem zweiten Viertel aus dem Rhythmus.
Weil gleichzeitig Fortuna-Senior Achim Weinbecker treffsicher wurde und der litauische Neuzugang Justinas Gaizelis das Spiel ankurbelte, begann die Aufholjagd. Nur den senegalesischen Center Lat Dior Mbengue (18 Punkte), der häufig traf und zahllose Rebounds erkämpfte, bekamen die Leeraner nicht in den Griff. Zur Pause führten die Gäste noch mit 31:27.
Ein paar weitere technische Fouls gegen die Bremer kippten die Partie endgültig. Fortuna lag erstmals beim 38:37 vorne und zog nach dem 48:43 (30.) innerhalb von 30 Sekunden vorentscheidend davon. Toni Betran Carreras verwandelte zwei Freiwürfe, dann ließ er einen weiteren Korb folgen, ehe Gaizelis das 54:43 zum Ende des Viertels glückte.
Nun überzeugten die Fortunen endgültig auch ohne große Worte und brachten die Führung sicher über die Zeit. Das bekam Gäste-Trainer Cai Kaiser nicht mehr mit. Seine Reaktionen am Rand wurden zweimal mit umstrittenen technischen Fouls bestraft. Also musste er die Halle verlassen und kehrte erst nach dem Abpfiff zum „Abschlussgespräch“ zurück.
„Zeitweise haben die Spielleiter nur gegen uns gepfiffen. Das ist frustrierend“, sagte er. Da war sein Pendant Alexander Meiborg schon mit einem Lächeln aus der Halle verschwunden.
Logabirum: Carreras Bertran (12), Adzgauskas (9/1 Dreier), Hess-Gerden (4), Weinbecker (9), Gastmann (3/1), Gaizelis (19), Tapper (4), Janssen (9/2), Steinfelder, Bruns.
 

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